PM: Kino-Bau wird zum Kuhhandel?

Kino-Bau wird zum Kuhhandel?

 

„Ein Kino auf dem alten Postgelände ist und bleibt eine politische Schnappsidee, für die es heute und erst recht in der Zukunft keinen ausreichenden Bedarf gibt!“, so Andreas Sell, Immobiliensprecher der AfD Bad Homburg.

Schon für das Move & Groov Projekt hat man keinen Investor gefunden, für den die Umsetzung interessant gewesen wäre. „Ich habe im Rahmen des Akteneinsichtausschuß die Stellungnahmen dazu gelesen. Niemand will sowas bauen, weil es ein Verlustgeschäft ist“, so Sell weiter.

Aber heute hält sich der Magistrat wohl für schlauer.

Denn nun soll das defizitäre Kino durch die Miete der Stadtwerke ausgeglichen werden, deren Verwaltung zukünftig auf dem Postareal sitzen soll. Aber nicht nur das.

Ein sattes Plus von 1400 Quadratmeter weiterer Bürofläche als heute, dann nämlich rund 6000 Quadratmeter für magere 100 Mitarbeiter, ist vorgesehen.

Die Miete verdoppelt sich und der Bürger füllt indirekt mit jeder Klospülung die Taschen des Investors.

Aber selbst das scheint nicht zu reichen, einen Investor zu überzeugen!

Es soll Schwierigkeiten geben.

Offenbar müssen weitere Zugeständnisse gemacht werden, befürchtet Andreas Sell. Anders sei die Hauruck-Aktion nicht erklärbar, warum nun die Stadtverordneten im Eiltempo zur Sondersitzung im Haupt- und      Finanzausschuss und Bauausschuss den nächsten Kuhhandel absegnen sollen. 

 

Die AfD sagt entschieden Nein zu dem Kinoprojekt. Man hätte dort das Rathaus bauen können oder, da dies nun vertan sei, wäre hier Gewerbe und Wohnen anzusiedeln. Gerade Zweiteres ist das, was die Bürger wirklich brauchen, nämlich bezahlbaren Wohnraum statt ein Kino-Relikt aus der Zeit, als es noch kein Streaming gab.

 

Posted in Pressemitteilung.